Allgemein · Leben

Am Aschermittwoch ist alles vorbei…

… oder fängt grade erst an.

Hallo meine lieben Herzchen, heute startet die Fastenzeit und wie immer, faste ich auch in diesem Jahr.

Nicht komplett auf Nahrung, auch nicht auf Süßigkeiten, sondern wie immer ind er Fastenzeit auf Alkohol und wer mir schon eine Weile folgt, weiß, dass ich mir in jedem Jahr etwas vornehme. In diesem Jahr möchte ich mich 42 Tage darauf konzentrieren, die Dinge einfach zu halten. Mich nicht zu sehr in meine eigenen Regeln verstricken.

Ich weiß: Alles Geniale ist einfach aber nicht alles Einfache ist auch genial. Und dennoch stelle ich so in den letzten Tagen fest, wo ich mich mit Bestandsaufnahme zum Thema beschäftige, dass ich mir selbst unheimliche viele Regeln auferlegt habe, die mich von mir selbst entfremden. Zum Beispiel:

Bloggen nur Freitags.

Eigentlich gedacht, um nicht zu schludern und einmal in der Woche etwas verlässliches abzuliefern, merke ich, dass ich manche Gedankensplitter die vielleicht nicht zu einem kompletten Beitrag genügen aber dennoch vielleicht lesenswert zurückhalte, weil ja erstens nicht Freitag ist und zweitens, naja eben zu kurz.

Ich werde in den nächsten 7 Wochen mal beobachten, wie mein „natürliches Bloggingverhalten“ so wäre, wenn ich mir keinen dämlichen Redaktionsplan schreibe. Ganz oft passiert es mir nämlich zu allem Übel, dass das Thema was dran wäre mich eigentlich gar nicht tangiert und ein ganz anderes mich viel mehr inspiriert und interessiert. Das könnte der Grund sein, warum ich mich seit fast einem Jahr schon nicht an meinen Redaktionsplan gehalten haben. Nein, auch am Aschermittwoch: Keine Asche auf mein Haupt! Ich glaube ich gehöre eher zu den authentischen Bloggern, zumindest möchte ich zurück zur Ursprungsform.

Anziehen nach Kleidungsvorschriften

Sprich: Mixe nicht Schwarz und Schwarz etc.. Keine Karos zu Punkten. Das kommt dabei raus, wenn man zu viele Modezeitschriften liest. Man glaubt irgendwann an Stylinggesetze. Die Wahrheit ist aber: Man verlernt seinen eigenen Style. Eigentlich ist das einzige Gesetz, dass man tragen soll was einen irgendwie anmacht. Gefallen macht halt schön.

Versuchen mit Idioten zu diskutieren

Auch das hat was mit Einfachheit zu tun, weil diese Diskussionen und Gespräche leider Einbahnstraßen oder Kreisverkehre ohne Ausfahrten sind. Dann lieber kein Kontakt, als immer wieder wie eine Schallplatte das gleiche runterleiern zu müssen, weil Idioten leider nämlich nie etwas kapieren werden oder wollen. Das sind Menschen, die einem einfach Zeit und Lebensenergie stehlen und das Einfachste ist: Freundlich, Lächeln, Winken und weitergehen.

Ich folge damit dem Gesetzt der Natur, die sucht sich nämlich auch immer den einfachsten und somit den energieärmsten Weg.

Zusätzlich werde ich Ausmisten, denn: Weniger ist meist mehr.

Wenn es richtig ist, ist es einfach und wenn es einfach ist, ust es leicht(er).

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne und erkenntnisreiche Fastenzeit. Fastet ihr auch) Und wenn ja: Worauf? Und was bedeutet es euch zu Fasten?

Eure

Ella Rhode

(Hat sich heute einfach mal ihre Lieblingsfrisur gegönnt – ganz abgesehen davon das mehrere Friseure vorher gesagt haben: Fransig geht bei dir nicht. Komisch, ging ganz einfach!)

 

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2 Kommentare zu „Am Aschermittwoch ist alles vorbei…

  1. Ich versuche dieses Jahr weitgehend auf mein mobiles Internet zu verzichten und somit meine Zugfahrten und Pausen anders zu verbringen 😊für mich hat fasten definitiv einen christlichen Charakter, ich möchte mir mehr Zeit für Gott nehmen. Habe die letzten Jahre aber auch gemerkt, dass mich der Verzicht selbst eher bereichert als mir etwas wegnimmt 😊 letztes Jahr habe ich auf Facebook verzichtet und war nach den sieben Wochen kurz davor meinen Account dort ganz zu löschen 😊 liebe Grüße und viel Erfolg bei deinem Vorhaben 😊

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